Kurzfassung
Keywords allein bringen heute keine Kunden mehr. Google bewertet Glaubwürdigkeit, Praxisnähe und echte Expertise. Wer als KMU sichtbar werden will, muss nicht mehr schreiben, sondern Vertrauen aufbauen – durch klare Sprache, konkrete Beispiele und Inhalte, die aus der Praxis stammen statt aus der Theorie.
Vertrauen statt Keywords: Wie KMU Inhalte erstellen, die wirklich wirken
Ein Beitrag von Marcus A. Volz – dein Ansprechpartner für semantisches Online-Marketing.
Warum ein Installateur aus Hamburg keine Anfragen bekam
Ein Installateur aus Hamburg hatte jahrelang Keyword-Texte eingekauft. Seine Website war voll mit Begriffen wie „Sanitärnotdienst Hamburg", „Rohrreinigung Schnellservice" und „Wasserschaden beheben".
Das Ergebnis? Keine einzige Anfrage.
Dann hat er seine Homepage komplett umgebaut. Statt „Professionelle Sanitärarbeiten" schrieb er: „Die 3 häufigsten Fehler beim Umgang mit undichten Leitungen – und wie Sie Wasserschäden vermeiden".
Dazu zwei Fotos aus echten Einsätzen. Eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung. Und am Ende: „Wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie uns an."
Anfragen: +40% in drei Monaten.
Was war passiert? Er hatte aufgehört, für Google zu schreiben – und angefangen, für Menschen zu schreiben. Genau das belohnt Google heute.
Warum Keywords heute nicht mehr reichen
Früher funktionierte SEO so:
- Keyword suchen
- Keyword mehrmals in den Text schreiben
- fertig
Diese Zeit ist vorbei.
Google erkennt heute:
- ob du wirklich Ahnung hast
- ob deine Inhalte aus der Praxis stammen
- ob du Kunden hilfst, statt Text zu füllen
Und Kunden spüren das genauso.
Die Wahrheit lautet: Ein ehrlicher, klarer, erfahrungsbasierter Text schlägt jeden Keyword-Text.
Viele Unternehmen wissen das – aber sie erkennen nicht, woran man unglaubwürdigen Content überhaupt erkennt. Genau da liegt das Problem.
Was Google wirklich will: klare Antworten, echte Erfahrung
Google bewertet Inhalte inzwischen nach einem einfachen Prinzip:
„Hilft dieser Text einem echten Menschen?"
Wenn die Antwort „Ja" ist, wirst du sichtbar.
Wenn die Antwort „Nein" ist, kannst du Keywords stapeln, so viel du willst – es passiert nichts.
Was wirkt gut?
- klare Sprache
- kurze Antworten
- echte Erfahrung aus deinem Alltag
- Bilder oder Beispiele aus dem Betrieb
- praktische Tipps, die sofort helfen
Was wirkt nicht?
- lange Sätze
- Fülltexte
- generische Tipps
- Inhalte ohne Persönlichkeit
Klingt simpel. Ist es auch. Nur macht es kaum jemand richtig.
Der Unterschied zwischen Content und Vertrauen
Viele KMU „machen Content".
Aber nur wenige bauen Vertrauen auf.
Content ist:
Ein Text, der existiert.
Vertrauen ist:
Ein Text, der Wirkung hat.
Ein Text, der zeigt, dass du weißt, wovon du sprichst.
Ein Text, der Kunden das Gefühl gibt: „Bei diesem Unternehmen bin ich gut aufgehoben."
Das spüren Menschen — und Google ebenfalls.
Die 5 Kernregeln für wirkungsstarke KMU-Inhalte
Regel 1: Schreibe aus der Praxis, nicht aus der Theorie
Erzähle, wie du arbeitest.
Zeige echte Beispiele.
Beschreibe Situationen, die du täglich erlebst.
Ein Satz aus der Praxis ist wertvoller als zehn Sätze Theorie.
Beispiel Maler:
Statt: „Wir bieten professionelle Malerarbeiten"
Besser: „Letzte Woche haben wir eine 80m² Wohnung in Altona gestrichen. Der Kunde wollte wissen: Wie lange muss die Farbe trocknen, bevor ich Möbel reinstellen kann? Antwort: mindestens 48 Stunden bei guter Belüftung."
Regel 2: Beantworte die Frage schneller als alle anderen
Wenn jemand deine Seite öffnet, will er sofort wissen: „Kannst du mein Problem lösen?"
Also:
- kurze Einleitung
- klare Zwischenüberschriften
- direkte Antworten
- keine Textwüsten
Regel 3: Zeige, dass du wirklich weißt, wovon du sprichst
Das ist kein großes Ding.
Du musst dafür kein Fachartikel schreiben.
Es reicht:
- ein Foto aus dem Betrieb
- ein kurzes Beispiel aus dem Alltag
- ein typischer Fehler, den Kunden machen
- ein einfacher Schritt-für-Schritt-Tipp
So erkennt man sofort: Hier spricht jemand aus der Praxis.
Regel 4: Weniger Themen, aber dafür tiefer
Viele Webseiten haben 30 Unterseiten mit je 200 Wörtern – alles zu oberflächlich.
Die bessere Lösung:
- drei große Themen
- pro Thema tiefe Inhalte
- mit Beispielen, Tipps und klarer Struktur
Google liebt Tiefe.
Kunden auch.
Regel 5: Struktur schlägt Länge
Ein guter Text ist nicht lang, sondern klar.
Nutze:
- kurze Absätze
- klare Überschriften
- Aufzählungen
- einfache Beispiele
KMU müssen nicht „schön schreiben".
Sie müssen hilfreich schreiben.
Welche Inhalte Google liebt – und welche nichts bringen
Inhalte, die wirklich funktionieren
- Checklisten
- Praxisanleitungen
- Minifälle (kurze Geschichten aus dem Alltag)
- Problemlösungen
- klare Angebotsseiten („Was wir machen & für wen")
- FAQs zu echten Kundenfragen
Das sind Inhalte, die Vertrauen schaffen – und gleichzeitig Sichtbarkeit.
Inhalte, die nichts bringen
- „Keyword-Texte", die nur für Google geschrieben wurden
- generische Ratgeber ohne Bezug zum Unternehmen
- austauschbare Texte, wie man sie überall findet
- „Wir sind die Besten"-Slogans ohne Belege
Das erkennt Google heute sofort — und Nutzer auch.
Wie KMU sofort starten können: ein 3-Schritte-Plan
Hier ist der einfachste Weg, um ohne Stress gute Inhalte zu erstellen.
Schritt 1: Ein Thema definieren
Wähle das, worin du wirklich stark bist.
Nicht fünf Dinge.
Eins.
Frage dich: „Was mache ich besser als andere in meiner Region?"
Beispiel Physiopraxis:
Statt „Physiotherapie, Massage, Krankengymnastik, Sporttherapie" → „Rückenschmerzen nach Büroarbeit: Was wirklich hilft"
Schritt 2: Drei Praxisartikel schreiben
Keine Theorie.
Kein Marketing-Blabla.
Sondern:
- Ein Problem deiner Kunden
- Eine konkrete Lösung aus deiner Praxis
- Ein Beispiel aus dem Alltag
150–250 Wörter reichen oft schon.
Schritt 3: Am Ende klar dein Angebot zeigen
Viele KMU vergessen den wichtigsten Satz:
„Wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns."
Ein guter Inhalt führt zur Lösung — und danach zu deinem Angebot.
Fazit: Vertrauen ist die neue Sichtbarkeit
Google zeigt längst nicht mehr die lautesten Inhalte, sondern die glaubwürdigsten.
- Wer ehrlich schreibt, gewinnt.
- Wer Praxis zeigt, gewinnt.
- Wer klar kommuniziert, gewinnt.
- Wer Vertrauen erzeugt, wird sichtbar — auch ohne perfekte SEO.
Keywords sind ein Werkzeug.
Aber Vertrauen ist die Grundlage.
Und genau darauf kommt es heute an.
Lass uns deine Inhalte auf Vertrauen prüfen
In 20 Minuten wissen wir, ob deine Texte Glaubwürdigkeit ausstrahlen – oder nur Keywords aneinanderreihen.
Schreib mir direkt an info@sumomarketing.de oder sichere dir dein Erstgespräch.
Marcus A. Volz
Ich arbeite wie ein guter Handwerker: sauber, ruhig, verlässlich. Ziel ist, dass deine Inhalte richtig eingeordnet werden – von Menschen, Suchmaschinen und KI-Antwortsystemen. Kein Buzzword-Feuerwerk, sondern klare Struktur und Wirkung.
Leistung Semantisches SEO · GEO · Knowledge Graph Optimierung
Kontakt info@sumomarketing.de · SumoMarketing.de
- Arbeitsweise: zuhören · analysieren · umsetzen
- Schwerpunkt: semantisches SEO, GEO, saubere Informationsarchitektur
- Ziel: Sichtbarkeit durch Bedeutung, nicht durch Aktivität
FAQs
Warum funktionieren Keyword-Texte nicht mehr?
Google bewertet heute nicht mehr, wie oft ein Wort vorkommt, sondern ob der Text echtes Fachwissen zeigt. Texte ohne Praxisbezug, ohne Beispiele, ohne Persönlichkeit werden als „dünn" eingestuft – egal wie viele Keywords darin stehen.
Was bedeutet „aus der Praxis schreiben" konkret?
Statt theoretische Ratschläge zu geben, beschreibst du echte Situationen: Was hat ein Kunde gefragt? Wie hast du das Problem gelöst? Was war das Ergebnis? Solche Minifälle zeigen sofort: Hier spricht jemand mit Erfahrung.
Muss ich jetzt Blogger werden?
Nein. Du musst kein wöchentliches Magazin führen. Drei gute Artikel zu deinen Hauptthemen reichen oft schon – wenn sie echt, klar und hilfreich sind. Qualität schlägt Quantität.
Wie lange sollte ein guter Text sein?
So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Google misst nicht in Wörtern, sondern in Klarheit. Ein präziser 200-Wörter-Text kann besser ranken als ein aufgeblähter 2.000-Wörter-Artikel ohne Substanz.
Was mache ich, wenn ich keine Zeit zum Schreiben habe?
Nimm dir 15 Minuten und sprich deine Gedanken in dein Handy – zum Beispiel: „Was mache ich anders als andere?" oder „Was fragen Kunden mich am häufigsten?" Transkribieren lassen, aufräumen, fertig. Authentische Texte entstehen oft aus Gesprächen.

